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Bargeldverbot droht! – Gefahren für Dein Vermögen Finanzexperte Rüdiger von Berg referiert zum Thema:

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Finanzexperte Rüdiger von Berg referiert zum Thema:

Bargeldverbot droht! – Gefahren für Dein Vermögen

 

„Ich erzähle Ihnen wahrhaften Finanzkrimi!“ kündigte Rüdiger von Berg an und versprach damit dem interessierten Plenum nicht zu viel. In den folgenden anderthalb Stunden gab er viele interessante Einblicke und Hintergrundinformationen zu den teilweise in der Öffentlichkeit und Politik herumgeisternden Idee eines Abschaffens alles Bargeldes.

Erstmalig und sehr erfolgreich hatten sich die nördlichen CSU-

Ortsverbände Dörfles-Esbach, Rödental und Neustadt zu einen

hochbrisanten Thema zusammen getan.

Neben den Mitgliedern hatten sich erfreulicher Weise auch einige Gäste eingefunden, die alle sehr aufmerksam den Ausführungen des Bankdirektors a. D., Rüdiger von Berg, lauschten.

Wie schon die CSU-Ortsvorsitzende des OV Rödental Ingrid Ott in ihrer Begrüßung anschnitt, hat ein absolut bargeldloses Finanzieren gerade im privaten Bereich massive Auswirkungen auf den Umgang mit Finanzen, Rücklagen und Geschäften. Heimliches Geld oder Vermögen gäbe es nach Abschaffen des Bargeldes nicht mehr. Wir alle würden gläsern! Das konnte auch Rüdiger von Berg in seinem Vortrag bestätigen.

Nach seiner Ansicht bringt ein vollständig bargeldloser Geschäftsverkehr vor allem Vorteile für Politik, Banken und Lobbyisten. Das Prinzip dahinter: Gewinne werden privatisiert,

Verluste sozialisiert. In der Folge würden Bürger mehr kontrolliert, Sparer durch negative Zinsen abkassiert und für Socialmedia-Konzerne ergäbe sich die Möglichkeit, die durch die Online-Geschäfte gläsern gewordenen Bürger mit Werbung und Angeboten anzusprechen und zu nerven.

Schon die Abschaffung der großen 500 Euro – Banknoten war nach von Bergs Ansicht ein Schritt, der zwar vordergründig mit Eindämmung des Falschgeldes begründet wurde, in der

Realität jedoch schon in Richtung der Abschaffung des Bargeldes ging. Da sich große Geldsummern immer weniger als Bargeld halten lassen, werden die Sparer zur Einlage bei Banken gezwungen. Die Negativzinsen der Spareinlagen schmälern das Vermögen der Bürger und somit deren Kaufkraft.

Einen breiten Raum des Vortrags nahm auch die Finanzsituation anderer finanzschwacher EU-Länder ein wie Italien, Griechenland, Portugal und die Brexitentscheidung Großbritanniens ein.

Dr. Florian Bertges, Ortsvorsitzender der CSU Dörfles-Esbach, leitete die anschließende Diskussion, in der u.a. die Frage aufgeworfen wurde, wie denn nun Vermögen am besten zu schützen sei?

Der Tipp von Rüdiger von Berg: Splitten des eigenen Vermögens – ein Viertel in Immobilen,

ein Viertel in Wertpapiere und Aktien, ein Viertel in Edelmetalle und ein Viertel frei verfügbar.

Vera Weißbrodt, die junge Ortsvorsitzende der CSU Neustadt, dankte von Berg für seine fundierten, engagierten, emotionalen und vor allem klar verständlichen Ausführungen, die auch für alle Anwesenden leicht nach vollziehbar waren. Alle Zuhörer verließen informiert, aber auch ein wenig nachdenklich diese interessante Veranstaltung der drei Ortsverbände.

 

Ingrid Ott